Seit März 2022. Mein Weg des Helden mit den Schamanen.

Seine eigenen Wunden anzusehen und zu heilen. Nichts habe ich so aktiv in den letzten Jahren gemacht: mich immer wieder selbst reflektiert, meine Schatten angesehen um meine Trigger zu lösen. Immer mehr habe ich mich befreit von meinen Beurteilungen, hin zu einem: es ist so. Mich hat es gelehrt, dass ich mich seitdem innerlich viel freier fühle. Freier von der Erwartung anderer an mich und deren Meinung über mich.

Der Moment, in dem ich das hauptsächlich gespürt habe, war tatsächlich in meiner Ausbildung mit einer Schülerin, welche mich komplett kritisierte beim Unterrichten vor 180 Yogis. Ich habe mich früher in solchen Situation einer Verletzung selbst bemitleidet und habe wirklich gelitten. Seitdem ich mich bewusst gegen das Bewertung anderer Menschen entschieden habe, leide auch ich weniger in den gleichen Situationen.

Ein Teil von mir spricht in dem Moment mit mir und sagt: „Was zum Teufel machst Du da? Setzt Dich auf und atme.“

Danach ist es in der Regel sofort besser. Nicht anzuhaften an Gegenständen und vor Allem Menschen, ist eines meiner Learnings im diesem Jahr, die mir gezeigt haben, dass Nichts und Niemand uns gehört. Alles, ob gekauft, geliehen oder getroffen, ist vorübergehend. Das Wort „meins“ ist aus meiner neuen Sicht ein anderes geworden. Ich merke mehr und mehr, dass wir alle Eins sind.

Im zweiten Teil Retreat ging es um die Angst und am Ende um die Angst vor dem Tod oder dem Leben. Bei indigenen Völkern feiert man den Tod und betrauert die Geburt. Eine interessante Sichtweise, die ich seit meiner Reise zu mir mehr und mehr verstehe. In unserem jetzigen Körper haben wir die Möglichkeit, uns zu erfahren, zu lieben und zu hassen, Freude zu empfinden und manchmal eben auch Angst. Seit ich meine Angst vor dem Leben gelöst habe, freue ich mich auf all das, was sich mir jeden Tag zeigt. Ich freue mich sogar auch, wenn Angst in mir aufkommt. Mittlerweile habe ich so viele Schichten der Angst gelöst, dass ich sehr viel Liebe empfinden kann. Denn ich glaube daran: wenn wir uns selber von der Angst befreien, sind wir alle vereint. Laufe auch Du diesen Weg, laufe ihn mit großen Schritten, mit viel Leidenschaft – so, wie ich es tue!

Eine weitere Lernaufgabe im zweiten Retreat in 2023 war es, dem Fluss des Lebens und meiner Wahrnehmung der Intuition zu folgen. Ehrlicherweise bin ich heute noch auf dem Weg, immer wieder loszulassen. Meine Erwartungen zurückzunehmen und einfach zu sein, statt immer zu machen.

Das dritte Retreat und damit die Reise zum Kolibri. Eine sehr stille und beruhigende Reise. Allerdings ist mir dabei aufgefallen, wie schwer mir am Anfang die Ruhe viel. Auch war ich kurz vorher auf einem Schweige-, Fast- und Meditations-Retreat, so viel Stille fiel mir am Anfang der „Reise zu meinem wahren Selbst“ wirklich schwer.

Mittlerweile, knapp 8 Monate später meditiere ich täglich und habe mehr und mehr meine Mitte gefunden. Der Kolibri erinnert mich noch heute daran, nur den Nektar zu essen und den Rest vom Leben beiseite zu lassen. Manchmal gelingt dies mir sehr gut, manchmal aber aber noch nicht. Meine liebe Freundin würde jetzt sagen, dass das an meinem Uranus liegt. Und daran, dass ich mich soooo vielen Dingen beeindrucken und ablenken lasse, weil ich mich doch darüber so erfreue.

Sicher werde ich immer diese emotionale und feurige Frau sein, doch bestimmt viel viel bewusster. Auf dieser Reise ging es auch darum, wieder wie ein Kind zu werden und ehrlicherweise gefällt mir dieser Gedanke schon seit Jahren: Kinder sind bewertungsfrei, spielen einfach darum da wo sie sind, bauen eine Burg mit Leidenschaft auf und zerstören sie genauso leidenschaftlich in eine paar Sekunden wieder. Kinder lassen ihre Gefühle und wissen gar nicht, dass man sich irgendwie benehmen sollte. Wir können so viel von ihnen lernen.

Noch ein Learning war: sei konsequent mit den Dingen, die Du machst. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie wenig konsequent ich in manchen Bereichen aus Angst war. Angst vor Ablehnung oder dem Verlust der Gemeinschaft. Doch das Leben schenkte mir die letzte Jahre mehr und mehr Menschen, die mich lieben für das was ich bin und nicht, was ich versucht habe dazustellen. Es gehörte natürlich dazu, viel Altes loszulassen und mich einzulassen. Im Nachhinein bin ich froh, den Weg gegangen zu sein und zu gehen. Wer mich z.B. von Facebook kennt, wusste vorher wenig über meine Ansichten zu Spiritualität und der Persönlichkeitsentwicklungszene. Erst dieses Jahr, habe ich mich neu positioniert und vertrete ganz klar meinen Standpunkt.

Die Reise zu den Schamanen nach Ibiza und damit die Reise zu mir selber, haben mich bereichert und irgendwie leichter gemacht. Ich freue mich auf den letzten Teil diesen Jahres und den Abschluss von etwas Magischem.

Danke 2023!

Falls du selbst diese Reise antreten möchtest und dich gerufen fühlst, hier mehr zu Margalunas Herzensarbeit.

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