Leichtigkeit als Fundament: Was dein letzter Raunachtswunsch über dein Jahr sagt
Ein Zettel bleibt. Und plötzlich ist alles klar.
Die Raunächte sind vorbei, der Alltag kehrt zurück – aber in der Stille bleibt etwas hängen.
Ein Wort. Ein Wunsch. Eine Frequenz, die nicht weichen will.
Bei mir war es dieses Jahr: Leichtigkeit.
Nicht als Flucht vor der Tiefe. Sondern als Antwort darauf.
Was bedeutet es, wenn ausgerechnet Leichtigkeit als einziger Wunsch „übrig bleibt“?
Und warum könnte genau das das Fundament für 2026 sein?
Der letzte Wunsch der Raunächte: Zeichen oder Zufall?
Wer die Raunächte bewusst lebt, kennt das Ritual:
12 Wünsche, aufgeschrieben, verbrannt – jeder davon symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres.
Und der letzte Zettel?
Den verbrennt man nicht.
Er bleibt, denn diesen Wunsch erfüllst du dir selbst.
Wenn also ausgerechnet Leichtigkeit dieser letzte Wunsch ist, stellt sich nicht nur die Frage, was das bedeutet –
sondern auch: Warum jetzt? Warum du? Warum 2026?
POV: Leichtigkeit ist kein Zufall – sondern eine Entscheidung
Viele verwechseln Leichtigkeit mit:
Oberflächlichkeit
Spaß ohne Tiefe
spirituellem Bypass
Realitätsflucht
Doch wahre Leichtigkeit ist radikal ehrlich.
Sie entsteht nicht durch Wegschauen, sondern durch Hinsehen und Loslassen.
Sie ist nicht das Gegenteil von Schwere, sondern ihr Ergebnis.
Nur wer sich durch Schmerz, Kontrolle und Überverantwortung hindurchbewegt hat,
kann Leichtigkeit als neuen Boden wählen.
Deshalb ist Leichtigkeit auch kein Ziel.
Sie ist eine Haltung.
Ein inneres JA zur eigenen Wahrheit – auch wenn sie unbequem ist.
Warum 2026 das Jahr der echten Leichtigkeit werden kann
2025 war ein Jahr der Ent-Täuschung.
Nicht, weil alles zerbrach – sondern weil vieles sichtbar wurde.
Beziehungen verloren ihre Masken.
Sicherheiten zeigten ihre Risse.
Rollen entlarvten sich als Korsette.
Und was blieb?
Wahrheit.
Rohe, ehrliche, ungeschönte Wahrheit.
Genau dort beginnt Leichtigkeit.
Denn was das Leben schwer machte, war selten das Leben selbst –
sondern das krampfhafte Aufrechterhalten falscher Bilder.
Ab Februar 2026 wird eine andere Frequenz fließen.
Nicht weil das Außen plötzlich leicht wird –
sondern weil du dich leichter machst.
Weil du entscheidest, was du trägst –
und was du ablegen darfst.
Für mich: Leichtigkeit beginnt im Solarplexus – nicht im Kopf
Viele glauben, Leichtigkeit sei eine Herzenssache.
Doch energetisch liegt sie tiefer:
Im dritten Chakra.
Dem Solarplexus.
Dort, wo Selbstwirksamkeit wohnt.
Wo du spürst, dass du nicht alles kontrollieren musst –
aber sehr wohl wählen kannst.
Leichtigkeit entsteht,
wenn du aufhörst, dich zu erklären.
Wenn du dich nicht mehr verbiegst, um zu gefallen.
Wenn du deinen Platz einnimmst – nicht lauter, sondern klarer.
Es ist die Energie des Kolibris.
Leicht. Beweglich. Zielgerichtet.
Breathwork als Zugang – weil der Körper schneller ist als der Kopf
Was du nicht mehr tragen willst,
kannst du nicht immer benennen –
aber du kannst es atmen.
Leichtigkeit ist nicht nur mental.
Sie ist somatisch.
Breathwork bringt dich zurück zu dir.
Nicht als Technik.
Sondern als Erinnerung:
Dass du nicht festhalten musst, um sicher zu sein.
Dass du nicht kämpfen musst, um gesehen zu werden.
Ein einziger Atemzug kann mehr lösen als tausend Gedanken.
Wenn Leichtigkeit auch dein Fundament ist, ändert sich alles
Nicht weil alles einfach wird.
Sondern weil du aufhörst, es dir schwer zu machen.
Du entscheidest anders.
Du gehst anders.
Du sprichst anders.
Und das Leben beginnt, sich nach dir auszurichten –
nicht du dich nach ihm.
Denn Leichtigkeit ist nicht Gleichgültigkeit.
Sondern Präsenz ohne Überforderung.
Tiefe ohne Drama.
Verbundenheit ohne Verlust.
Die Frage, die bleibt
Vielleicht war es nur ein Zettel.
Ein einzelnes Wort.
Ein Wunsch.
Aber vielleicht war es genau dieser Wunsch,
der dein Jahr tragen will.
Was ist übrig geblieben –
zwischen den Jahren, in der Stille, im Ritual?
Und was sagt dir dieser eine Zettel –
über deinen Weg?
Über dein Herz?
Über dein nächstes Kapitel?
Fazit: Wenn Leichtigkeit bleibt, beginnt etwas Neues
Nicht schneller.
Nicht besser.
Sondern echter.
Und leichter.
Denn wer sich leicht macht,
macht nichts kleiner.
Sondern zeigt anderen,
wie frei es sich anfühlen kann, bei sich zu sein.
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